Gesellschaft Helvetia - Hungaria

Tätigkeitsbericht

Helvetia-Hungaria Freiburg 2016

von Louis Bischof, Murten, 23.03.2017

Mit dem Jahreswechsel 2015/2016 hatte der Vorstand mit verschiedenen Problemen zu kämpfen. Präsidentin Frau Simone Meyer hat sehr gute Leistung erbracht, und ist mit Ihrem besten Willen immer für unsere Tätigkeit mit Liebe am Werk gewesen. Gleichzeitig möchten wir unseren Dank aussprechen an Mme. Corine Rossier, die die Buchhaltung der H.H. Freiburg mit BRAVUR geführthat.

Mit starkem Willen ist es dem Vorstand gelungen, in vielen Fällen von Menschen in Armut zu helfen. Mittels Linderung der Not indem Licht, Wärme und Nächstenliebe zu Ihnen gebracht wurde. Die vielen Fotos beweisen das Glück in den Augen von Jung und Alt.

Das ungarische Jugendorchester erhielt Fr. 3.000.-zur Förderung und Festigung ihrer Talente.

Das Flüchtlingsdrama an der ungarischen Südgrenze erforderte Hilfe für Lebensmittel, Kleider sowie hygienische. Artikel.  ***Wir machen keine Politik***!

Für drei Kinder, die beide Eltern innerhalb eines halben Jahres verloren hatten, in Elend und hoffnungslos in einer Bruchbude vegetierten (Uns bekannter Notfall.)  spendeten wir Hilfe im Umfang von Fr. 2.500.-!

Im Januar konnten wir in Südungarn einem Waisenhaus mit Kleidern helfen.

Während der Besichtigung der Kirche „San Paolo-fuori le mura." im Februar erlitten Jugendlichen von Szeged (begleitet von Pfarrer Szaplonczay) einen totalen Verlust. Verursacht durch organisierten Einbruch direkt vor dem Polizeiposten (!).

Im Mai konnten wir einen Transport mit Kleidern nach Tiszaladany senden.

Dankend konnten wir eine grosszügige Spende von Fr. 10.000 aus der Innerschweiz entgegennehmen, welche wiederum unsere Tätigkeit weiterhin ermöglicht.

Im Oktober erfolgte die alljährliche Aktion Brennholz (Ausserordentlich, langandauernde Kälte) im Nord-Osten von Ungarn.

Dank den vielen Sendungen im Dezember, gespendet durch den jährlichen Päckli-Aufruf zu Weihnachten in der «Murtenbieter Zeitung» erfreuen sich Menschen der Gemeinde Tiszaladany über Sportkleider (Neuwertig!), Schokolade, Spielsachen usw.

Die Verteilung überwachte unser langjährige Freund und ehemaligen Bürgermeister von Tiszaladany.

Alle unsere Helfer in der Schweiz oder im Ausland helfen freiwillig und erhalten nur Dank!

Wir erhielten auch Hilfe durch Freundschaften in Siebenbürgen, Slowenien, Kroatien, Ukraine, usw.

Frage an unsere Freunde und den neuen Vorstand: Sollten wir nicht eine Stiftung gründen?

Seit 1945 wurde gearbeitet an einem Leben in Frieden und Achtung für sämtliche Völker. Auf dem durch viel Blut und Leid getränktem Boden. Warum ist dieses Ziel nicht heilig? Jeder der das Elend, den Hunger, das Morden, die Vernichtungen, dessen was aufgebaut wurde wieder in Frage zu stellen.

Wo bleibt der harte Wille der Jugend tatsächlich eine sichere Zukunft in Liebe zu schaffen!

Fahrlässig darf der Frieden unter den Völkern nicht aufs Spiel gesetzt werden!!!!!

Niemand scheint den guten Willen von 1945 zu erhalten. Die Jahrgänge der alten Generation sollten sich umgehend stark machen, und die Erinnerungen den Mächtigen vorzeigen!

Eine Zukunft für alle Menschen ist auch unser Ziel.

Die Welt ist auf uns angewiesen. Lassen wir die Herzen sprechen!

Louis Bischof