Gesellschaft Helvetia - Hungaria

Verteilung der Spenden

 

Wo liegt Sárszentmihály?

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Gespräch mit der Pfarrerin in Sárszentmihály Virág Szabó :




Sie erklärt:

Virág Szabó

 

 

Nach der Ankunft des Lastwagens
helfen die Obdachlosen beim Ausladen.

 

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Unsere Kirchgemeinde hat ein Haus, das wir für diesen Zweck eingerichtet haben.

Hier werden die Spenden ausgepackt, sortiert – separat die Küchenutensilien, die Kinderkleider, Schuhe, Mäntel, Hemden, Blusen…

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Nach dem wir Alles ausgepackt haben, organisieren wir für 3 Samstage einen ‚Markt’. An diesen Tagen kommen sehr viele Leute und suchen sich Sachen aus.

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Was die Preise betrifft:

1 kg Kleider verkaufen wir für 400.- Ft. (= CHF 1.60).
Ca. ¼ der Kleider werden so verkauft.

Die übriggebliebenen Kleider und Geschirr verschenken

wir an Obdachlosenheime,

Mütterheime (alleinerziehende Mütter ohne finanziellen Hintergrund),

arme Familien in Rumänien und in der Ukraine.

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Der beladene Kleinbus mit Anhänger

 

Die meisten Spielsachen werden in Kinderkrippen und Kindertagesstätten verteilt. 
Bilder von einem Religionsquiz.

Es waren 120 Kinder, die Gewinner konnten sich Preise vom Tisch aussuchen

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Es gibt Lehrer und Heilpädagogen die beim Unterricht die Spielsachen benutzen.

Es ist eine grosse Nachfrage an Möbel.

Die Familien kommen aus verhältnismässig entfernten Gegenden und suchen sich  Möbel aus. Eine Familie z.B. in Bakonycsernye richtet für ihre verheiratete schwangere Tochter eine Wohnung ein. Sie haben eine Sofa, Schränke, Stühle, Bett…usw. mitgenommen.

Die Preise der Möbel sind sehr verschieden – es hängt nicht nur von der Qualität, sondern auch von der finanziellen Lage der Leute ab. Einige Möbel werden auch verschenkt.

Das Geld, das wir durch Spenden oder durch den Verkauf der Waren sammeln, wird verteilt. Es wird genau geprüft, wofür das Geld gebraucht wird. (Es gilt übrigens für unsere ganze Arbeit. Es gibt bei uns Sachen, die wir erst nach Jahren weitergeben, wenn wir die ‚passende Person’ die es wirklich braucht, gefunden haben.)

Nach Möglichkeit geben wir den Leuten kein Geld, sondern wir kaufen für sie ein, hauptsächlich Medikamente und Lebensmittel.

Wir geben auch Kredite.

Eine Familie mit 3 Kindern will ein Unternehmen aufbauen und sie haben um einen Kredit gebeten. Wenn alles gut läuft, werden sie das Geld in einigen Monaten zurückzahlen.

Einem alten Ehepaar mussten wir helfen um im Altersheim eine Bleibe zu finden. Wir mussten ihre Dokumente ordnen. Sie sind kinderlos, die Frau ist blind, der Notar, der alles unterschreiben musste, verlangte 4500 Ft. pro Seite.

Finanziell unterstützen wir:
-       die Missionen in Csősz, Soponya und Úrhida
-       die Blindenmission
-       die reformierten Schulen (der Staat hat sie jahrelang nicht unterstützt)
-       die Leute in den aktuellen Katastrophengebieten (Überschwemmungen)
-       Familien in Siebenbürgen (Rumänien)
-       eine Familie in der Ukraine, deren Söhne, Zwillinge, 19-jährig, an MS leiden. Der Vater arbeitet in Ungarn, damit er für die hiesige Krankenversorgung berechtigt ist, die Mutter pflegt die Söhne. Sie kann keine geldbringende Tätigkeit ausüben und die Pflege der Söhne kostet sehr viel Geld.
                 

Ich und alle Menschen, die mir mit Sach- und Geldspenden diese Hilfe ermöglichen, freuen sich helfen zu können. Ich erhalte viel positive Resonanz.

Hier einige Beispiele:

Dankesbriefe:

Liebe Monika!

Mein Mail überrascht Sie sehr wahrscheinlich, aber ich möchte den Spendern zeigen, wie viel manchmal Kleinigkeiten bedeuten können.

Ich heisse Klára Mayor, bin Heilpraktikerin in einem Spital in Székesfehérvár. Ich beschäftige mich mit Kindern die stationär sind oder ambulant behandelt werden. Leider gibt es in der letzten Zeit viele Kinder, die nach einer Luftröhrenerkrankung gelähmt sind und so die Bewegungen, sowie das Denken neu lernen müssen. Es kommen auch Kinder zu mir, die während der Geburt wegen Sauerstoffmangel Schaden erlitten haben, und deren Lebensqualität wir verbessern können. Für die Therapie habe ich von Virág Szabó verschiedene Spielsachen bekommen, die für die Entwicklung der Kinder (Bewegungen und Denken) sehr hilfreich sind. (Es sind Becher, die man stapeln kann, verschiedene Bälle, Schachteln, Puppenspiele die Konzentration erfordern, Lineale und Perlen)

Ich bedanke mich für Ihre Hilfe mit der Sie meine Arbeit erleichtern, vielen Kindern Erfolgserlebnisse bescheren und Glück auf ihr Gesicht zaubern. Ich spreche mit diesem Brief meinen Dank für Ihren guten Willen aus.

Hochachtungsvoll

Klara Mayor

Freiwilliger Feuerwehr und Lebensrettungsgesellschaft in Kaposvár:

(sie erhielten die Feuerwehruniformen aus Rheinfelden)

„Auf diesem Weg möchten wir Ihnen und den spendenden Feuerwehrleuten danken. In Anbetracht dessen, dass wir die osteuropäische Vertretung der niederländischen „Feuerwehr ohne Grenzen+ sind, hat sich der Schicksal der Bekleidung wie folgt gestaltet: zuerst sicherten wir den ortsansässigen freiwilligen Feuerwehr die Möglichkeit zur Auswahl und das übriggebliebene wird nächstens im rumänischen Siebenbürgen verteilt.

Aus dem Brief der Pfarrerin Virág Szabó:

„in einer Familie lebt eine 33-jährige gehbehinderte Tochter, die mangels Rollstuhl seit Jahren die Wohnung nicht mehr verlassen konnte. Sie waren sehr glücklich über den gespendeten Rollstuhl.“